Der Chihuahua

 Ein kleiner Hund mit viel Herz

Frühgeschichte und Entstehung

Der Chihuahua, allgemein bekannt als "die kleinste Hunderasse der Welt", ist eine der ältesten Hunderassen, die man kennt, und um ihren Ursprung gibt es so viele Rätsel wie bei kaum einer anderen Rasse. Sie erhielten ihren Namen von der mexikanischen Provinz Chihuahua , am Fuße der Sierra Madre.
Die populärste und seit Jahren als wahrscheinlich angenommene Ursprungsgeschichte ist die, daß der Chihuahua der heilige Hund der Tolteken gewesen sein soll. In diesem voraztekischen, kriegerischen Stamm, welcher im Hochtal von Mexiko lebte, wurden Tiere gehalten, die bei religiösen Festen geopfert wurden. Man nannte sie Techichi, und ihre Spur lässt sich bis in das 7. - 9. Jahrhundert v. Chr. zurückverfolgen. Leider konnte niemals eindeutig nachgewiesen werden, dass der Techichi tatsächlich ein Hund war.

Nach Übernahme des Toltekenreiches durch die Azteken sollen diese auch deren Hunde weiter gehalten und verehrt haben. Die Azteken bevorzugten die Exemplare mit den sehr großen Augen, rundem Kopf und tiefem Stop. Starb ein Azteke, so wurde er zusammen mit seinen Habseligkeiten und seinem Hund verbrannt. Die Indianer glaubten, dass die Hunde ihrem Herrn mit ihren großen, leuchtenden Augen den Weg über die neun Todesflüsse der Unterwelt ins Paradies weisen würden.

Der erste Rassestandard und die Gründung des ersten Chihuahua-Clubs für kurzhaarige Chihuahua entstanden 1923 in Amerika. Für langhaarige Chihuahua passierte das gleiche in Amerika erst im Jahr 1952 . (Im amerikanischen Zuchtbuch wird erstmalig 1904 ein Chihuahua registriert. 1923 wurde ein erster Standard verfaßt.)

In England tauchten die ersten Chihuahuas ab 1900 auf, sie waren alle aus Amerika importiert, genauso wie die ersten Chihuahuas, die 1956 in Deutschland registriert wurden.
Die Reinzüchtung und den Rassestatus verdankt diese Rasse den USA. Von dort trat sie ihre Verbreitung um die ganze Welt an. Nicht umsonst hat man in Amerika den Begriff “the Royal Toy of the Americas” geprägt. Dies wird eindrucksvoll auf diesem Wappen dargestellt:
 

 

 

 

 


Wesensmerkmale, Eigenschaften und Besonderheiten des Chihuahua
Zwischen dem Lang- und Kurzhaar Chihuahua gibt es Charakterunterschiede Der Kurzhaar ist der ursprünglichere, er braucht eine etwas festere Hand, sonst wird er leicht zum Beherrscher seines Herrn. Er kann manchmal stur und schwer zu überzeugen sein und neigt teilweise etwas zur Streitsüchtigkeit. Der Langhaar ist der sanftere, eher bereit nachzugeben und für den unerfahrenen Hundehalter in der Anfangserziehung daher der einfachere Vierbeiner.
Als Familienhund ist der Chihuahua bestens geeignet, da er sehr verträglich ist. Sind Kleinkinder in der Familie, kann die Haltung von Zwerghunden wie der Chihuahua problematisch werden. Die Kinder tragen die kleinen und leichten Hunde umher und lassen sie gelegentlich unabsichtlich oder gewollt fallen, was zu empfindlichen Verletzungen führen kann. In diesem Zusammenhang muss auch noch festgestellt werden, dass Welpen ganz gleich welcher Rasse, kein lebendiges Sielzeug für Kinder sind
Aber auch als Co Therapeut auf 4 Pfoten ist er in Altenheimen und bei kranken und Behinderten Kindern sehr gut zu haben.
Wegen seiner Größe können die Kleinhunde fast überall hin mitgenommen werden.

Der Chihuahua ist ein lebhafter und kesser Zwerg, der keine Ahnung hat, dass er so klein ist. Im Gegenteil - er glaubt meist, er sei ein Löwe!
Da der Chihuahua sehr intelligent und aufgeweckt ist, sollte er unbedingt geistig
gefördert und sinnvoll beschäftigt werden. Weil der Kleine viel Freude am Lernen
hat, begreift er in der Regel recht schnell. Auch eine liebevolle und konsequente
Erziehung ist wichtig, denn ein Chihuahua hat durchaus seinen eigenen Kopf.
Er ist viel robuster, als landläufig geglaubt wird und wenig krankheitsanfällig und er kann sehr alt werden. Chihuahuas, die 16 Jahre und älter werden sind keine Seltenheit. Dies gilt allerdings in der Regel nicht für extrem kleine Exemplare. Chihuahuas mit einem Endgewicht von 1.000 g oder weniger werden mit zunehmender Kleinheit anfälliger, und die Lebenserwartung nimmt ab.
Für die Haltung im Zwinger ist der Chihuahua total ungeeignet.

Fellvarianten und Farben
Interessant ist es auch zu wissen, dass es die Chihuahua in 2 Fellvarianten und den verschiedensten vielfältigen Farbschlägen gibt. In der Pflege sind beide Haararten gleich. Das längere Fell ist einfacher z. B. aus Textilien zu entfernen, da es nicht wie Nadeln drinsteckt, sondern locher aufliegt Zwischen dem Lang- und Kurzhaar Chihuahua gibt es Charakterunterschiede. Der Kurzhaar ist der ursprünglichere, er braucht eine etwas festere Hand, sonst wird er leicht zum Beherrscher seines Herrn. Er kann manchmal stur und schwer zu überzeugen sein und neigt teilweise etwas zur Streitsüchtigkeit. Der Langhaar ist der sanftere, eher bereit nachzugeben und für den unerfahrenen Hundehalter in der Anfangserziehung daher der einfachere.
Der Standard FCI 218 erlaubt beim langhaar und beim kurzhaar Chihuahua alle Farben: von rein weiß, über weißlich mit cremefarbenen Abzeichen, tricolor (dreifarbig) und andere, bis hin zu rein schwarz. Die Farbe Blau ist jedoch nicht ganz unproblematisch, da sie häufiger mit Fellproblemen behaftet sein kann.
Bei den entsprechenden Farben sind auch hellere Augen und aufgehellte Nasenschwämme und Lidränder erlaubt.
Alle Merle-Schattierungen sind jedoch von der FCI nicht zugelassen und werden somit von der Zucht ausgeschlossen.

 

Strenge Zuchtkontrollen.

Chihuahua sind normalerweise gesunde und widerstandsfähige Hunde, die bis 16 Jahre und älter werden können. Die VDH-Mitgliedsvereine schließen Chihuahua mit erblichen Defekten, wie z.B. Patellaluxation, konsequent aus der Zucht aus.
Zuchttauglichkeitsprüfungen werden durchgeführt, um eine effektive Zuchtkontrolle zu haben.
Hierbei spielt natürlich auch das standardgemäße Erscheinungsbild und ein optimales Wesen eine Rolle. Regelmäßige Kontrollen der Zuchtstätten, Wurfbesichtigungen und Wurfabnahmen gehören ebenenfalls dazu.
Mit Hunden, die den strengen Zuchtauflagen des VDH meist nicht genügen, werden allerdings außerhalb dieses Verbandes zum Teil abenteuerliche Verpaarungen durchgeführt.
Dies hat in der jüngeren Vergangenheit zu eben diesen extrem kleinen Hunden (500 Gramm) geführt, die allerdings in deutlich erhöhtem Maß zu gesundheitlichen Problemen neigen. Der Begriff Qualzucht ist bei diesen extremen Winzlingen dann auch nicht unangebracht.
 

 



 

 

 

 

 

 

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